Maxell Kuma Kopfhörer im Test: Share it Baby!

Maxell? Für viele von uns kann der Name wahrscheinlich nur mit CD-Rohlingen in Verbindung gebracht werden. Dabei ist das Tochterunternehmen von Hitachi viel mehr als das. Mittlerweile werden neben Datenträgern auch Speicherlösungen und Audio Produkte hergestellt. Mit dem neuen Maxell Kuma hat das Unternehmen einen Overhead-Kopfhörer im Programm mit einem Killerfeature: Die „Share-it“ Funktion – der einfachste Weg öde Bahnfahrten wieder spannend zu machen.

Wie das funktioniert und ob sich die UVP von 49,90 Euro für den Maxell Kuma lohnt, zeigt euch unser Test!

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Maxell Kuma: Lederbezogene Ohrpolsterung

 Alu Finish als Highlight

Mannomann… das ist schon ein komisches Gefühl, wenn man eine Verpackung von Maxell öffnet und keine DVD Rohlinge vorfindet. Der Kuma Kopfhörer konnte mich aber glücklicherweise ganz gut darüber hinwegtrösten. Obwohl die Verpackung ein wenig lieblos gestaltet wurde, ist der Inhalt dagegen überraschend hochwertig. Bei einer UVP von 49,90 Euro habe ich nicht mit einer lederbezogenen Ohrpolsterung und einem Alu Finish gerechnet. Mit 220 Gramm ist der Kopfhörer außerdem angenehm leicht und trotz dem fehlenden Klappmechanismus äußerst mobil.

Die Kopfbügel sind gut gepolstert und lassen sich einfach verstellen – der Kopfhörer passt sogar auf meinen großen Kopf und das soll was heißen.

Ein großes Maxell Logo findet sich auf der Oberseite des Kopfbügels wieder. Insgesamt macht der Maxell Kuma in den Farben rot & schwarz wirklich etwas her und die Verarbeitung ist einwandfrei.

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Maxell Kuma: 2 mal 3,5 mm Buchsen

SHARE IT FUNKTION

Kennt ihr das nicht auch? Eine lange Zugfahrt, ihr hört einen coolen Sound und wollt ihn direkt mit dem besten Freund teilen?

Zusammen den Song zu hören, das wäre doch was Feines. Bisher wusste ich mir aber bei meinen Overhead Kopfhörern nicht zu helfen. Auch das Teilen meiner In-Ear Kopfhörern hat nicht wirklich Spaß gemacht – allein schon aus hygienischen Gründen. Maxell hat sich deshalb etwas Besonderes ausgedacht: Eine Share-it Funktion. Das geht auch ziemlich einfach… Im Kopfhörer selber befindet sich eine zweite 3,5 mm Buchse, an die man einen weiteren Kopfhörer anschließen kann. Ob Overhead oder In-Ear – spielt dabei keine Rolle. So macht gemeinsames Musikhören richtig Spaß!

Warum verbauen das nicht alle Hersteller in ihren Kopfhörern?

Inline Mikrofon!

Nichts ist nerviger als ein Anruf, wenn man gerade seinen Lieblingssong hört. Aber manchmal hat man eben keine Wahl und muss ans Telefon. Durch das integrierte Mikrofon des Kumas ist die Annahme von Gesprächen möglich, so dass der Kopfhörer für das Telefonat nicht abgenommen werden muss. Außerdem lässt sich darüber die Musik für das Smartphone steuern. Die Soundqualität des Mikrofons geht trotz einem leichten Grundrauschen in Ordnung, so dass mich mein Gegenüber immer klar verstehen konnte.

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Maxell Kuma: Logo

Zu kleine Ohrpolsterung?

Ich weiß, ich weiß, ich habe wirklich einen großen Kopf – aber dafür ziemlich kleine Ohren. Und dennoch: Die Ohrpolsterung vom Maxell Kuma ist mir eine „Nummer“ zu klein geraten. Denn trotz dem leichten Gewicht und der einfachen Verstellbarkeit der Kopfbügel, hätte ich mir vom Tragekomfort mehr erhofft. Schon nach 1, 2 Stunden Dauertragen, drücken die Ohrpolster unangenehm. Das kann zwar an meinen Ohren liegen – aber bei anderen Kopfhörern hatte ich das Problem weniger.

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Maxell Kuma: Cooles Alu Finish

Soundqualität: Check

Interessant ist ja immer die Erwartungshaltung, wenn es um den Sound von Kopfhörern geht. Natürlich kann der Maxell Kuma nicht mit einem 349 Euro teuren Parrot Zik 2.0 mithalten, wenn es um satte Bässe geht. Auch an den transparenten Sound von den Beyerdynamic DT-770 kommt der Kuma kaum heran. Trotzdem: Ich bescheinige dem Maxell Kuma Kopfhörer einen guten, druckvollen Sound – mit dem 90 % der Menschheit wunschlos glücklich wird. Einzig bei den Höhen fehlt es dem Sound vom Maxell Kuma an den nötigen Details, trotz dem 40 mm Soundtreiber, der sonst gute Arbeit leistet!

Für unter 50 Euro kann man aber mit dem Maxell Kuma kaum etwas falsch machen.

Maxell Kuma : FAZIT UND INNOVATIONS-CHECK

Warum die UVP von 49,90 Euro absolut gerechtfertigt ist für den Maxell Kuma? Punkt 1: Die Verarbeitung ist tadellos und der Look ist klasse. Punkt 2: Die Share-it Funktion ist einfach genial. Auch beim Sound gibt sich der Maxell für seine Preisklasse keine Blöße. Einzig und allein der Tragekomfort macht mir ein wenig Angst, dass meine Ohren nicht dem Standard entsprechen. Neben der getesteten Farbkombination kann man den Kuma auch in arktisweiß bestellen. Wer auf der Suche nach einem nicht allzu teuren Overhead-Kopfhörer mit einer Share-it Funktion ist, der sollte sich den Maxell Kuma näher anschauen.

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Maxell Kuma Kopfhörer

7.5
Maxell Kuma

Pros

  • Schönes Design
  • Gute Verarbeitung
  • Share-it Funktion
  • Inline-Mikrofon

Kontras

  • Zu kleine Ohrpolster
  • Sound fehlt es an Transparenz

Unser Fazit


DESIGN
8
INNOVATION
8
PREIS-LEISTUNG
8
TRAGEKOMFORT
6
HAPTIK
7