Dell Latitude Notebook 12 5000 (E5250): Kleines Arbeitstier!

Wir schreiben das Jahr 2015: Die Arbeitswelt ist dynamischer und interaktiver denn je. Der Bedarf an ultramobilen, leistungsstarken Notebooks wird daher immer größer. Genau hier knüpft Dell mit seiner neuen 12 5000 Latitude Serie an.

Für unseren Test bekamen wir das 12,5 Zoll große Dell Latitude E5250 zur Verfügung gestellt. Nach der bisher ausgezeichneten 5000er Latitude Serie von Dell, war ich schon sehr gespannt, ob das neue Dell E5250, trotz der geringen Größe, der Reihe gerecht wird. Der Preis vom E5250 beginnt bei knapp über 600 Euro, in unserer Konfiguration kostet das kleine Business-Notebook ca. 1100 Euro.

Ist das „Kleine Schwarze“ aber auch die richtige Wahl im New Business?

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Dell Latitude E5250 (HD Display mit 1366 x 768 Pixel)

DAS KLEINE SCHWARZE

Wäre das Dell Latitude E52500 ein Kleidungsstück, dann wäre es wahrscheinlich das „Kleine Schwarze“. 

Es wirkt edel, unaufgeregt und macht immer eine gute Figur. Denn die schwarz-matte Oberfläche vom Dell überzeugt nicht nur durch die Optik, auch in Sachen Haptik kam es bei uns gut an.Ich hatte selten so einen griffigen, wie auch hochwertig verarbeiteten 12,5 Zoll großen Laptop in der Hand, wie das E5250. Das Scharniere vom Dell ist aus Metall gefertigt und wirkt äußerst robust. Und obwohl die Oberfläche nicht aus Magnesium oder Aluminium besteht, kann man an der Verarbeitung kaum etwas kritisieren. 

Ein Leichtgewicht ist das Notebook mit 1,67 kg für seine Größe von nur 12,5 Zoll nicht, trotzdem bescheinige ich ihm eine sehr gute Mobilität. Es ist nicht zu schwer, um es täglich dabei zu haben und macht durch das Gewicht einen hochwertigen Eindruck, wenn man das Notebook in der Hand hält.

Besonders positiv ist die Tastatur vom Dell Latitude E5250 hervorzuheben. Ich habe echt viel auf diesem Notebook geschrieben, weil es einfach so viel Spaß macht. Die Tasten verfügen über eine hohe Griffigkeit und überzeugen mit einem langen weichen Hub. Auch optisch integriert sich das schwarze Tastaturdesign sehr gut in das schlichte Äußere vom Notebook. Das integrierte Touchpad punktet mit einer präzisen Umsetzung von Gesten und einer überdurchschnittlichen Gleitfähigkeit. Das Beste an der Tastatur sind aber die angenehm leisen Anschlaggeräusche. Besonders in einem Café oder in der Bücherei, wo Menschen in Ruhe arbeiten möchten, ist diese Tastatur eine Wohltat.

Insgesamt bescheinigen wir dem Dell Latitude E5250 eine hochwertige Verarbeitung. Wer sich aber auch im Business mehr nach Farbe und einem einzigartigen Design sehnt, ist mit der neuen 12 5000 Latitude Serie falsch bedient. Eine Magnesium- oder Aluminiumoberfläche wäre sicherlich noch das fehlende i-Tüpfelchen. Schade darum …

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Dell Latitude E5250 (Das Logo hebt sich optisch von der matten Oberfläche ab)

KLEIN IN DER MAßEN, GROSS IN DER PERFORMANCE

Von einem 12,5 Zoll großen Notebook erwartet man üblicherweise keine Top-Performance. Aber falsch gedacht: Das Dell E5250 überzeugt mit einer schneller Reaktionszeit und guter Ausstattung. Denn in diesem Notebook wurde ein Intel Core i5-4300U Prozessor in Kombination mit einer schnellen 256 GB großen SSD-Festplatte verbaut. Dazu gesellt sich ein 8 GB großer Arbeitsspeicher. Dabei wurde aber nicht nur auf die Effizienz, sondern auch auf die Akkulaufzeit geachtet: Somit wurde ein ULV-CPU eingesetzt, der normalerweise mit 2 GHz taktet und im Turbo-Modus auf 3 GHz hochtaktet. Ich hatte mit dieser Konfiguration immer eine flotte Arbeitsgeschwindigkeit in der täglichen Office Arbeit und konnte sogar viele einfache Grafikaufgaben mit Adobe Photoshop CS6 erledigen. Alles ohne großartige Systemruckler. Bei der Akkulaufzeit kommt das Dell E5250 auf durchschnittliche 6 Stunden beim intensiven Arbeiten. Damit ist das Notebook sicherlich kein Laufzeit-Wunder, doch für mich und auch für viele andere User sind die 6 Stunden völlig ausreichend.

Besonders die Grafikeinheit vom 12,5 Zoll großen Laptop ist erwähnenswert. Die Intel HD 4400 GPU ist gut für einfache Spiele, mit der Adobe Serie nicht überfordert und wird nur von den neusten Spielen in die Knie gezwungen. Für dieses kleine Notebook ist die Performance erstaunlich gut. Alles läuft flüssig und schnell, damit macht das Arbeiten echt Spaß.

KEINE ECHTER AUGENSCHMAUS

Perfekt ist langweilig

Vielleicht hat sich Dell das gedacht, als sie nur ein TN-Display mit 1366 x 768 Pixel verbaut haben. Die Auflösung ist für die Größe ja wirklich okay, aber die geringe Helligkeit von 160,1 cd/m² ist mir ein Dorn im Auge. Besonders wenn man im Freien im direkten Sonnenlicht arbeiten muss, kann man trotz dem matten Display vom Latitude E5250, kaum etwas auf dem Bildschirm erkennen. Kritik müssen wir auch an der geringe Blickwinkelstabilität üben, da Farben und Kontraste schnell verfälschen.
Positiv ist dagegen, dass eine 180 Grad Scharniere für das Display verbaut wurde, womit man eigentlich in jeder Situation den richtigen Blickwinkel einstellen kann. Was ich persönlich vermisse: Ein Touch-Display. Besonders beim vorinstallierten Windows 8.1 fehlt die Touchfunktion, weil damit einfach viele Anwendungen schneller von der Hand gehen.

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Dell Latitude E5250 (Hochwertige Tastatur)

SICHERHEIT UND MOBILITÄT GROSS GESCHRIEBEN

Sicherheit ist ein wichtiges Thema, denn gerade bei Business Notebooks arbeitet man immer wieder mit empfindlichen Dateien, die vor dem Zugriff von Zweiten geschützt werden müssen. Hier hat Dell definitiv seine Hausaufgaben gemacht. Im Latitude E5250 ist nämlich ein Fingerprint Sensor und ein Kensigton Lock verbaut. Zudem bietet das Smartcard-Lesegerät einen guten Schutz und dieser wird komplettiert durch eine umfassende Sicherheitssoftware.

Eine Internetverbindung kann per WLAN oder LTE 4G Modul hergestellt werden. Das bedeutet mobile Interaktivität, egal wo man sich gerade befindet. Ein Nachteil dabei: Der Sim-Karten Einschub befindet sich im Notebook selbst, so dass der Laptop erstmal geöffnet werden muss, um die Sim-Karte einzuführen. Besonders wenn man unterwegs ist, erweist sich das LTE Modul dann aber als Segen. Ich hatte in fast jeder Situation den Zugriff auf das mobile Internet und musste mir keine Gedanken machen, wo ich den nächsten WLAN Hotspot finde.

KEIN KABELSALAT

Mit dem Dell Latitude gibt es definitiv kein Kabelsalat.

Denn die Positionierung der Anschlüsse beim E5250 ist im Hinblick auf die Ergonomie gut durchdach. Der VGA-Anschluss und ein HDMI Ausgang befinden sich auf der Rückseite des Notebooks. Auf der rechten Seite befinden sich hingegen ein USB-Port, ein Display Port und ein SD Kartenleser. Positiv dabei: Sogar ein Ethernetanschluss hat hinten Platz gefunden – das ist keine Selbstverständlichkeit mehr bei Notebooks in der Größe. Damit ist die Ausstattung recht vollständig und das Notebook für das tägliche Arbeiten gewappnet.

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Dell Latitude E5250 (Inter Core i5 verbaut)

FAZIT UND INNOVATIONSCHECK: Dell Latitude 12 500 (E5250)

Das „Kleine Schwarze“ passt immer. Das Dell Latitude E5250 überzeugt in vielen Aspekten und qualifiziert sich als ultramobiles Arbeitswerkzeug im Business. Besonders die erstaunlich gute Performance und die hochwertige Verarbeitung können sich sehen lassen. Zudem wirkt das Dell Latitude E5250 in vielen Details durchdacht. Neben der Sicherheits-Hardware gibt es eine gute ergonomische Anordnung der Anschlüsse, die einen möglichen Kabelsalat verhindern. Die Tastatur begeistert mit einem guten Grip und einem präzisen Touchpad. Doch ohne Wermutstropfen geht’s nicht: Wer ein Full-HD Display möchte, muss sich bei der Konkurrenz umschauen …

Preislich beginnt das Latitude E5250 mit knapp über 600 Euro, in unserer Konfiguration muss man über 1000 Euro hinblättern.

Das ist wahrlich kein Schnäppchen, dafür bekommt man aber viel Gegenwert für sein Geld.

7.8
Dell Latitude 12 5000 (E5250)

Pros

  • Gute Verarbeitung
  • Gute Sicherheitsausstattung
  • Fantastische Tastatur
  • Schlicht und edel
  • Gute Performance

Kontras

  • Mittelmäßiges Display
  • Keine Magnesium- oder Aluminiumoberfläche
  • Hoher Preis
  • Kein Touch Display

Unser Fazit


Design
8
Verarbeitung
8
Performance
8
Mobilität
9
Preis & Leistung
7
Display
6